Erfahrungsbericht Lake Run 2019 Mud Edition in Wulsbüttel (Bremen)

Erfahrungsbericht Lake Run 2019 Mud Edition in Wulsbüttel (Bremen)

Erfahrungsbericht Lake Run 2019 Mud Edition in Wulsbüttel

Erfahrungsbericht Lake Run 2019: Am 23.06.2019 gab es für uns mal wieder ein “OCRstesmal”. Denn wir waren zum ersten Mal bei einem Lake Run am Start! Die Mud Edition 2019 stand an und wie uns der Lauf gefallen hat, was gut und was schlecht war, erfährst du hier oder in unserer On The Road CrossCast Episode zum Lakerun. Hör auch da gern mal vorbei!

Dank der späten Startzeiten konnten wir heute mal ausschlafen! Es ging erst um 13 Uhr an den Start für die 20km Battle Level Distanz. Die Anreise war unkompliziert, da der Hoope Park gut ausgeschilder ist. Extra Lakerunschilder haben wir nicht gesehen, waren aber auch nicht notwendig. Parken kostet beim Lakerun 3€! Das finden wir mehr als angemessen (andere Veranstalter nehmen hier bis zu 15€). Vom Parkplatz zum Eventgelände waren es knapp 500m, teilweise über eine Landstraße. Das war nicht ideal aber wohl nicht anders zu Regeln.

Eventgelände

Fangen wir mit dem Negativen an: Sowohl im Village als auch auf der Strecke hätte das ein oder andere Schild zusätzlich für mehr Klarheit gesorgt. Einige Schilder, wie an der Startunterlagenausgabe, waren auch ungünstig postioniert, sodass man sie nicht direkt sehen konnte. Auf der Strecke an sich weisten Flatterbänder den Weg. Diese wurden leider durch Wind und/oder fremdeinwirken an einigen Stellen auf den Boden gedrückt oder waren ganz gerissen. Teilweise führten Schleifen immer wieder hin und her, sodass einige Streckenabschnitte sehr eng aneinander verliefen. Auch einige 360 Grad Umbrüche waren unserer Meinung nach nicht genügend markiert. Sodass wir hin und wieder stehenbleiben und uns neu orientieren mussten.

Die Strecke war eher flach hatte aber dennoch einige Berg-und Talfahrten zu bieten. Der Bodengrund bestand oft aus feinem Sand, den man schnell in jeglichen Ritzen stecken hatte, oder Kies. Für eine Mud Edition bei diesen sommerlichen Temperaturen gab es erstaunlich viel Schlamm.

Auch einige Schwimmpassagen waren auf dem Kurs zu finden.

 

Zuschauer

Zuschauer sind auch beim Lakerun kostenlos und gern gesehen. Im Start-Ziel-Bereich konnten diese auch einge Hindernisse bestaunen, leider waren auf dem Rest der Strecke (und somit dem Großteil) keine Zuschauer.

 

Streckenverpflegung

Verpflegungsstationen waren ausreichen vorhanden, man musste sich als auf keinen Fall selber etwas mitbringen. Leider gab es hier hauptsächlich (nicht immer) Getränke aus Plastikflaschen. Geschmacklich top. Umwelttechnisch, naja. Für das leibliche Wohl gab es Bananen, Müsli- und Fruchtriegel.

 

Location und Hindernisse

Der Hoope Park ist ein Offroad Park, in dem normalerweise Cross-Motorräder ihren Spaß haben. Es gab also ein ordentlich abwechslungsreiches Offroad Gelände. Viele Streckenabschnitte waren sandig. Besonders nach der Rutsche sorgte der Kiesboden für den ein oder anderen bösen Kratzer auf Rücken, Po oder den Beinen. Der feine Sand gelangte schnell in alle Ritzen und machte das Laufen etwas unangenehm. Höhenmeter waren, wie sollte es in Norddeutschland auch anders sein, kaum vorhanden.

Die Hindernisse des Lakeruns haben uns positiv überrascht. Hindernisse sind solide gebaut und bieten ausreichend Lanes. Es gab eine bunte Mischung aus den verschiedensten Hindernistypen. Einige Carries, darunter ein echt guter, langer Sandbagcarry durch eine Kiesgrube. Hier ging es Sandhügel hoch und runter und es mussten Wasserlöcher samt Sandbag überwunden werden.

Auch das Luftgewehrschießen fanden wir mal eine gelungene Abwechslung. Das haben wir so bislang noch nie gehabt. Direkt danach ging es eine steile Wand mit Hilfe einiger Seile nach oben. Echt gut!

Besonders überrascht waren wir von den technischen Hindernissen. Neben einem Low Rig, Stairway to Heaven und dem Weaver bereitete uns besonders das Pegboard Freude ( hier in Form von Stangen in einem Balken. Die man seitlich mit losen Ringen entlanghangelt).

Zum Hangeln gab es auch die unterschiedlichsten Aufbauten. Neben dem Klassiker, den Monkeybars, kletterten wir entlang Reifen, Bierfässern, Metallrädern, Ringen und und und. Da lacht das Affenherz.

Die Halfpipe kurz vorm Ziel war eher mikrig (Containerhöhe) und leider löste sich das Banner relativ schnell, welches auf der Halfpipe gespannt war.

Awards

Beim Lakerun gibt es im Ziel eine Medaille ( welche sich mit den anderen Medaillen der Saison zu einem großen Bild zusammen stecken lässt) und ein Gummiarmband. Auf ein Tshirt wurde dieses Jahr verzichtet, um den Preis konstant zu halten. Das finden wir vollkommen in Ordnung und unser Kleiderschrank bedankt sich auch, denn der läuft langsam vor Finishershirts über.

Kritik

Wir sind kein großer Fan von Startnummerzettel und Sicherheitsnadeln. Da ist die Gefahr groß, sich beim Kriechen, etc. eine Nadel in den Körper zu rammen. ODer sie geht auch mal schnell verloren.

Außerdem würden wir uns eine bessere Kennzeichnung im Village und auf der Strecke wünschen. Auch Kilometerangaben auf der Strecke wären hilfreich.

Direkt nach dem Start hat es sich ordentlich gestaut. Enge Wege machten das Überholen fast unmöglich und so ging es im Stop and Go Modus auf die ersten Meter. Besonders am zweiten Hindernis, den Ringen, kam es zu Wartezeiten.

Volunteers und Wartezeiten

Volunteers werden beim Lakerun durch Vereine gestellt. Dadurch waren unserer Meinung nach ausreichend Streckenposten vorhanden. Die oft noch sehr jungen Helfer waren freundlich, konnten aber nicht wirklich mit Tipps zum Bewältigen der Hindernisse helfen.

Während der ersten Runde kam es regelmäßig zu Wartezeiten. Bei uns nichts weltbewegendes, bei anderen haben wir von größeren Verzögerungen gehört. Wer allerdings schonmal bei einem Event mit 10.000+ Teilnehmern, Nachmittags, an den start gegangen ist, kann über die Wartezeiten beim Lakerun nur schmunzeln. Also unserer Meinung nach alles im grünen Bereich.

Zusammenfassung

Wir haben einen sonnigen Tag im Matsch des Lake Run in Wulsbüttel verbracht und hatten eine Menge Spaß. Die Vielzahl an abwechslungsreichen Hindernissen hat uns die 20km wirklich versüßt.

Wer viel OCR ohne Schnickschnack für eine faire Münze haben möchte, ist hier genau richtig! Die Atmosphäre ist durchweg freundschaftlich und man hat nicht das Gefühl an jeder Ecke finanziell ausgebeutet zu werden, wie es leider bei einigen großen Veranstaltern der Fall ist.

Etwas gefehlt hat uns das gewisse Etwas, die mitreißende Stimmung, ein Leitgedanke oder auch roter Faden. Auch an einigen Hindernissen, wie der Wasserrutsche müssen noch Kleinigkeiten optimiert werden.

Das war unser Erfahrungsbericht Lake Run 2019. Hast du Fragen? Schreib uns!
Wir bedanken uns bei Ingo und seinem Team für diesen geilen Tag und freuen uns auf unseren nächsten Start beim Lakerun.

Schreibe einen Kommentar

16 − 9 =

Menü schließen

Gratis OCR Trainingsguide

Melde dich einfach zu unserem Newsletter an.

Ja, ich möchte den teamchriscross.de Newsletter abonnieren und bin über 16 Jahre alt. Der Newsletter ist für mich komplett kostenlos. Abmelden kann ich mich jederzeit über den Abmeldelink im Newsletter.
*Pflichtfeld. Wir verwenden deine Daten ausschließlich zum Versand des teamchriscross.de Newsletters. Wir geben deine Daten nicht an Dritte weiter. Bitte beachte auch unsere Datenschutzerklärung.